11.06.2018 | Yesche U. Regel | Von der Metta-Meditation zur Mitgefühls-Praxis „Tonglen“

 

An diesem Abend stellt uns Yesche U. Regel sein „Fünf Schritte Programm zur Entwicklung von Mitgefühl“ vor, dass er 2016 in dem Buch „Tonglen-Praxis - Meditationen zur Entwicklung von Mitgefühl“ veröffentlicht hat.

Dabei entwickelt ein Meditierender zunächst eine geeignete Motivation, um für sich selbst, andere oder eine Situation in der Welt mehr Wohlwollen, Freundlichkeit und Mitgefühl zu entfalten (Schritt 1).

Daraufhin gilt es sich gut im Körper zu verankern und eine achtsame Präsenz zu entfalten (Schritt 2).

In einem 3. Schritt wird die Meditation der Herzenswärme (Metta) mit einer geeigneten inneren Herzenskraftquelle oder Ressource entfaltet und Liebe ausgesendet.

Im 4. Schritt wird dann Metta zu Karuna (Mitgefühl), da nun die Herzenswärme direkt auf ein Objekt bezogen wird, dessen Leiden, Unbehagen oder Not der Meditierende erkennt. Dies kann als Selbst-Mitgefühls-Meditation, aber auch als Übung in altruistischem Mitgefühl praktiziert werden.

In einem 5. Schritt wird schließlich die Übung wieder aufgelöst und dem Wohl anderer Lebewesen gewidmet.

Yesche unterrichtet die Tonglen-Meditation seit über 25 Jahren. Er begegnete dem Buddhismus vor über 40 Jahren und war als buddhistischer Mönch (1980-1997) am Aufbau mehrerer Meditationszentren in Deutschland beteiligt. Als Schüler tibetischer Lamas absolvierte er eine Drei-Jahres-Klausur. Seit 1996 ist Yesche als freiberuflicher Meditationslehrer unterwegs und leitet das Stadtzentrum PARAMITA in Bonn seit 2005.

Siehe https://www.yesche.de und https://paramita-projekt.de/

Hinweis
Dies ist keine therapeutische Veranstaltung; Teilnehmer sollten psychisch gesund sein.

Temin
11.06.2018 | Mo 18:30-21:00 Uhr

Teilnahmegebühr
Dana-Spende

Anmeldung
Petra Kosuch  petra(at)choeling.de, 05101 5888 231